Therapieangebote
Hypnoseregulationstherapie
Hypnoseregulationstherapie
🦋 nach Marietta Veit HP
Die Hypnosetherapie wurde 2006 vom wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie als wissenschaftlich begründete psychotherapeutische Methode anerkannt.
Bis 2001 wurden viele Wirksamkeitsbelege vorgelegt, unter anderem für folgende körperliche und psychische Symptomatik und Krankheiten:
- Phobien / Angst / Panikstörungen
- Belastungsstörungen
- Übergewicht / Schlafstörungen / Tinnitus
- Sexualthemen / Depression / Bulimie
- Rauchen / Einnässen
- Rehabilitation nach Herzinfarkt und Schlaganfall
- akuter / chronische Schmerzen
- Hoher Blutdruck
Die Hypnoseregulationstherapie zielt auf die Lösung der eingeschlossenen Emotionen durch erlebte, innere Konflikte ab. Es handelt sich hier um eine Wachhypnose. Bei der Hypnoseregulationstherapie handelt es sich um eine Kombinationstherapie von Hypnose, systemischer Therapie und Kinesiologie.
Hypnose ist kein Schlaf und hat nichts mit Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit zu tun!
Leider ist der Begriff der Hypnose, unglücklich gewählt, denn Hypnose bedeutet übersetzt Schlaf. Man kann die Hypnose auch als Trance bezeichnen und dieser Begriff passt meiner Meinung nach deutlich besser. Trance bedeutet hinübergehen oder überschreiten. In der Trance erlangen wir den Zugang zu unserem Unterbewusstsein. Und genau da liegen die eingeschlossenen Emotionen verborgen.
In der Hypnosetherapie bekommt der Patient immer alles ganz bewusst mit und kann sich danach auch an Inhalte erinnern. Sie sind jederzeit in der Lage Bedürfnisse zu äußern und Sie entscheiden, was Sie zulassen möchten und was nicht.
In der Hypnose sind Sie nicht manipulierbar. Die Hypnosetherapie soll Ihnen dabei helfen, die Ursachen für körperliche Störungen und Krankheiten zu lösen. Auch wird sie eingesetzt, um Ihre konkret definierten Ziele zu erreichen.
Hypnose ist Magie mit wissenschaftlicher Rückenstärkung.
Obwohl die Hypnose als Therapie in der Medizin und Psychotherapie eine "feste Größe" ist und als wissenschaftliche Therapiemethode in Deutschland gesetzlich anerkannt ist, hält sich hartnäckig das Vorurteil von „Zauber und Mystik“. Die Hypnosetherapie hat effektive Techniken und Methoden entwickelt, die helfen können, die Trance für gezielte Veränderungsprozesse zu nutzen.
Hypnotherapie für die medizinische und psychotherapeutische Heilbehandlung ist die Nutzung von Trancezuständen zur Aktivierung und Verwendung der im Unterbewusstsein der Person zur Verfügung stehenden angeborenen und erworbenen Ressourcen und Fähigkeiten. Wir alle haben die angeborene Fähigkeit uns in Trance zu versetzen. Diese Fähigkeit wird bei der Hypnotherapie positiv genutzt.
Sie können sich ein Problem, eine Körperliche Störung oder eine Krankheit als eine Zwiebel vorstellen. Je älter wir sind, desto mehr Zwiebelblätter haben sich gebildet und liegen übereinander. Das Unterbewusstsein löst immer nur so viele Aspekte (Zwiebelblätter) zu einem Problem, wie es auch verarbeiten kann.
Die Hypnosetherapie ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche geeignet.
Coaching und psychotherapeutische Beratung
Die Grenzen zwischen psychotherapeutischer Beratung und Coaching sind fließend.
Coaching
- Coaching ist ein interaktiver und personenzentrierter Beratungs- und Begleitungsprozess.
- Dieser kann hilfreich sein bei Lebenskrisen, Entscheidungsschwierigkeiten oder Beziehungsproblemen.
- Coaching bedeutet Hilfestellungen in Form von kommunikativer Kompetenz.
- Die Aufgabe des Coaches besteht darin, den Klienten zu unterstützen und zu begleiten, die eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zu entdecken und für die Problemlösung zu nutzen.
- Ein Coaching kann nach einer Beratung abgeschlossen sein oder auch nach mehreren, das ist individuell sehr unterschiedlich.
Psychotherapeutische Beratung
- Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt die Behandlung der Seele bzw. die Behandlung von seelischen Problemen.
- Die psychotherapeutische Beratung beinhaltet die Behandlung, Linderung und Heilung im psychischen Bereich.
- Psychische Symptome wie Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Libidoverlust oder innere Unruhe können dabei ein Hinweis auf eine psychische Erkrankung wie Depression oder Angststörung sein.
- Häufig liegen die Ursachen dafür in unserer Kindheit.
- Allerdings können diese Symptome auch im Rahmen von Lebenskrisen oder Beziehungsproblemen auftreten und keinen pathologischen Krankheitswert aufweisen.
- Mit psychologischen Methoden, Gesprächen, kommunikativer Kompetenz, Entspannungsmethoden und vielem Mehr werden die seelischen Probleme herausgearbeitet und die Linderung und Heilung angestrebt.
- Je größer die Bereitschaft ist, sich mit den persönlichen Problemen auseinander zu setzen, sie anzuschauen, anzuerkennen und schließlich los zu lassen, desto größer sind die Heilungsaussichten.
Paarberatung und Paartherapie
Paarberatung
Paarberatung ist keine heilkundliche Behandlungsart, wie z.B. Psychotherapie. Paarberatung / Paartherapie ist daher keine Therapie im üblichen Sinne. Sie gehört zum Bereich der nichtheilkundlichen Psychologie (Psychologische Beratung, Coaching, Training, etc.) mit dem Ziel der Aufarbeitung und Überwindung partnerschaftlicher Konflikte.
Nach der Gewaltfreien Kommunikation von M. Rosenberg besteht ein Konflikt, wenn zwei unerfüllte Bedürfnisse scheinbar nicht miteinander vereinbar sind. Konflikte sind immer personenbezogen und in allen Beziehungen ob persönlicher oder beruflicher Natur, normal. Ein Problem ist ein unerfülltes Bedürfnis (einer Person).
Beziehungsprobleme und Beziehungskonflikte basieren in ihrem Kern in der Regel auf einem Mangel an Interesse, Verständnis, Respekt, Empathie, Wertschätzung, Akzeptanz, Anerkennung, Gleichberechtigung, Unterstützung, etc. füreinander. Dieser Mangel zeigt sich dann meist daran, dass Paare wegen ihrer Unterschiede im Denken, Fühlen und Handeln des Öfteren in Streit geraten und die Gefühle von Verbundenheit und Liebe dabei immer mehr abnehmen. Anders als am Anfang der Beziehung, als jeder im jeweils anderen den idealen, nahezu perfekten Partner zu erkennen glaubte, haben beide im Laufe der Zeit damit angefangen, sich gegenseitig das Gefühl zu geben, der andere sei so, wie er ist, veränderungsbedürftig. Er bzw. sie entspricht nicht mehr den jeweils eigenen Erwartungen. Vieles wünscht man sich anders.
Das Ziel der Paartherapie oder Paarberatung ist, Konflikte in der Partnerschaft anzuschauen, nach der GfK zu übersetzen und zu lösen. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass das Paar am Ende zu dem Schluss gelangt, dass sie ihre Beziehung gerne weiterführen möchten. Menschen verändern sich, Dynamiken in Beziehungen verändern sich und auch äußere Umstände verändern sich. Eine glückliche Partnerschaft kann nur dann entstehen, wenn beide sich bewusst dazu entscheiden.
In der Paarberatung/Paartherapie wird die Beziehungssituation auf Herz und Nieren überprüft. Alle Problemfelder können sichtbar gemacht und dann angesehen werden. Dabei sollte es beiden Partnern möglich sein, sich darüber klar zu werden, ob die Bereitschaft und das Interesse vorhanden sind, die Beziehung miteinander fortzuführen.
Diese Erkenntnis führt dann in der Regel zu einem von drei möglichen Ergebnissen:
- Sie möchten beide ihre Beziehung gerne weiterführen und sind bereit es anzupacken, sich einzulassen und sich zu verpflichten. Sie glauben beide daran, dass Sie es alleine schaffen können. Sie entscheiden sich bewusst zur Veränderung der Beziehung.
- Sie möchten beide ihre Beziehung gerne weiterführen und sind bereit es anzupacken, sich einzulassen und sich zu verpflichten. Gleichzeitig glauben Sie nicht, dass Sie es alleine schaffen können, vielleicht weil sich ihre Lage sehr kritisch anfühlt. Sie möchten eine Paarberatung/Paartherapie in Anspruch nehmen.
- Sie stellen beide oder ein Partner stellt fest, dass Sie nicht länger daran glauben, jemals noch einmal glücklich in der Beziehung zu werden und möchten sich trennen. Auch hier kann Paarberatung hilfreich sein, besonders wenn Kinder da sind, diese Trennung auf eine gute, respektvolle Art und Weise zu tun.