Psychosomatik ⚕️

Die Psyche bezeichnet die Seele des Menschen, die Somatik bezieht sich auf den Körper.

Die Seele drückt sich durch den Körper aus. Und auch umgekehrt, der Körper spricht für die Seele.

Körperliche Störungen oder Krankheiten, die durch frühere anhaltende seelische Konflikte oder Lebenskrisen mitbedingt sind oder ausgelöst werden, nennt man in der Medizin psychosomatische Erkrankungen.

In der Gewaltfreien Kommunikation spricht man von einem Konflikt, wenn zwei Menschen zwei unterschiedliche, unerfüllte Bedürfnisse haben, die scheinbar nicht miteinander vereinbar sind.

Wenn unsere Bedürfnisse erfüllt oder nicht erfüllt werden, entstehen daraus Gefühle.

Wenn wir bekommen war wir uns wirklich wünschen, sind wir vermutlich glücklich, zufrieden und entspannt.

Wenn wir nicht bekommen was wir wollen, sind unsere Gefühle vielleicht eher Wut, Aggression und Unzufriedenheit.

Authentizität bedeutet Echtheit. Authentisch sein bedeutet, zu sich zu stehen, egal wie wir uns fühlen. Authentisch sein bedeutet, ja zu sagen wenn wir ja meinen. Und nein zu sagen, wenn wir nein meinen. Authentisch sein bedeutet zu lachen, wenn wir fröhlich sind und zu weinen wenn wir traurig sind.

Wenn wir Gefühle nicht ausdrücken und sie statt dessen unterdrücken, verschwinden sie nicht.

Sie bleiben in uns, werden eingeschlossen und entwickeln im schlimmsten Fall körperliche Störungen und Krankheiten. Gefühle ausdrücken bedeutet nicht, dass wir unser Gegenüber schädigen, es bedeutet, dass wir ehrlich zu uns selbst sind, und uns so geben und nehmen wie wir sind, in jedem Augenblick unseres Seins. Wir sind dann authentisch, dann sind wir echt.

Das Bewusstsein darüber, dass körperliche Störungen und Krankheiten immer auch einen psychischen Anteil haben, wächst in der Medizin und in unserer Gesellschaft.

Schon Platon sagte : „Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht voneinander getrennt werden kann.“

Eingeschlossene Emotionen sind die unsichtbare Ursache für körperliches und seelisches Leid. Eingeschlossene Emotionen schwächen das Immunsystem und machen den Körper anfälliger für Krankheiten. Sie können Körpergewebe irritieren, den Energiefluss blockieren und die normale Funktion von Organgen und Drüsen stören.

Die Lösung eingeschlossener Emotionen ist ein wichtiger und meiner Ansicht nach unverzichtbarer Teil der vollständigen Heilung.

Außerdem können wir selbst sehr viel tun, um unsere Gesundheit zu unterstützen oder wieder herzustellen. Bewußtes Auseinandersetzen mit körperlicher Symptomatik, eine stimmige Ernährung, Bewegung und Entgiftung und ganz besonders unsere mentale Einstellung tragen maßgeblich zu unserer körperlichen und auch psychischen Gesundheit bei.

 

 

Allergie - Unverträglichkeit - Autoimmunerkrankung 🌸

Allergie bedeutet Fremdreaktion. In der Schulmedizin versteht man unter einer Allergie eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eine körperfremde Substanz. Der Körper reagiert auf eigentlich harmlose Stoffe und verursacht Beschwerden wie Anschwellen der Atemwege, der Augen, Niesen, Hautreaktionen und Asthma. Auch unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Durchfall oder Magenschmerzen können auf eine Allergie oder Unverträglichkeit hinweisen.

Kreuzallergien sind sogenannte Pseudoallergien (am häufigsten auf Lebensmittel und Lebensmittelzusatzstoffe), die der Substanz, auf die eine Allergie besteht, ähneln.

Die Reaktion bei Unverträglichkeiten ähnelt der von Allergien, allerdings wird diese nicht vom Immunsystem ausgelöst, hier spielt der Darm eine wichtige Rolle, wie z.B. bei der Glutenunverträglichkeit.

Die Zöliakie dagegen ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Darmschleimhaut durch das Gluten stark geschädigt werden kann. Bei Autoimmunerkrankungen greift das Immunsystem körpereigene Strukturen wie Zellen oder Gewebe an und zerstört sie. Auch der Diabetes Typ 1, die Hashimoto-Thyreoiditis, die Rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und die Multiple Sklerose gehören zu den Autoimmunerkrankungen.

Die Ursachen für Allergien, Unverträglichkeiten und Autoimmunerkrankungen sind unbekannt.

Man vermutet eine genetische Disposition und andere einflussgebende Faktoren, wie Ernährung, Gifte, Medikamente oder Stress.

In der Psychosomatik geht man davon aus, dass das Auftreten immer konfliktbezogen ist.

Im Augenblick des Konflikts speichert das Unterbewusstsein die Schock-Begleitumstände. Diese Begleitumstände werden im Unterbewusstsein, als „Warnsignale“ gespeichert und bei Bedarf abgerufen.

Als Begleitumstände kommen alle Sinneseindrücke, die rund um den Konflikt wahrgenommen werden, in Frage. Bestimmte Pollen z.B Erlen- und Haselpollen, Birkenpollen, Gräserpollen, u.m., bestimmte Düfte (Parfums), Wind, Hitze, Staub und auch Tierhaare.

Besonders Nahrungsmittel, die man während eines Konflikts riecht oder isst, können von unserem Unterbewusstsein mit dem Konflikt in Verbindung gebracht werden.

Sobald im späteren Leben ein Sinneseindruck mit einem „Warnsignal“ übereinstimmt, reagiert das Gehirn und der Körper mit einer allergischen Symptomatik.